Wien – bezaubernd und beeindruckend

Mein persönliches Highlight war eine Kutschfahrt – einem sogenannten Fiaker – denn der Anlass dieser Reise war der Hochzeitstag. Das Zentrum von Wien kann man sehr gut zu Fuß kennen lernen. Ansonsten sind die öffentlichen Verkehrsmittel einfach nutzbar. Mir fiel besonders auf, dass die Wiener, trotz dem starken Tourismus, sehr entspannt sind.

 

Reiseroute für Österreich | 1 Woche(n) | veröffentlicht am 6. November 2018

 

1. Reisetag  |  Anfahrt nach Wien  |  Steiner Residences*

Bezug der Ferienwohnung. Erste kleine Einkäufe im nahegelegenen Supermarkt. Abendspaziergang zum Prater - das gehört einfach zum Wienbesuch.

2. Reisetag  |  Wien  |  Steiner Residences*

Spaziergang stadteinwärts entlang der Taborstraße. Ziel ist das sog. „Bermuda-Dreieck“, das Jüdische Viertel. Bei unserem Stadtrundgang entdecken wir die „Brückenuhr“. Sie ist sehr eigenwillig gestaltet und bietet jeden Tag mittags ein viertelstündiges Schauspiel. Wir umrunden den Stephansdom und ich entdecke auf der Rückseite gleich einen Buchladen, der mich praktisch „einsaugt“! Wir bummeln die Kärntner Straße (TOP-Einkaufsstraße von Wien) entlang. Für's sehr noble Mittagessen haben wir einen Tisch im Restaurant „The Bank“ Bognergasse 4 reserviert. Es ist in der Tat ein ehemaliges Bankgebäude im Jugendstil/Artdeco. Den Heimweg machen wir wieder zu Fuß – diesmal durch den Augarten. Bei einer Pause auf einer der vielen Bänke hören wir einem kleinen Chor bei der Open-Air-Probe zu. Direkt beim Ausgang um's Eck ist unsere Ferienwohnung!

3. Reisetag  | Wien  |  Steiner Residences*

Obwohl neben unserem Quartier die Straßenbahnhaltestelle ist, gehen wir wieder Richtung Stadtmitte zum Restaurant „The Loft“ im 18. Stock eines Hotels direkt am Donaukanal. Die Stadt liegt einem zu Füssen! Weil wir uns dort mit Freunden verabredet hatten, konnten wir anschließend gemeinsam mit dem Auto zum Heeresgeschichtlichen Museum fahren. Dort sehr entspannte Parksituation. Wir hätten nicht gedacht, dass dieses Museum so interessant ist. Außerdem ist schon das Gebäude von innen einen Besuch wert! Weiter geht’s zum Restaurant „Il Theatro“. Wir essen dort eine Kleinigkeit und besuchen anschließend gleich nebenan das Musical „I am from Austria“ im Reimund-Theater.

4. Reisetag  |  Wien  |  Steiner Residences*

Nach dem gemütlichen Frühstück in unserer sehr gut ausgestatte­ten Ferienwohnung besorgen wir, was wir für's Wochenende benötigen und verlän­gern unser Parkticket erneut um 24 Stunden. Wieder gehen wir durch den Augarten. Diesmal einen anderen Weg und entdecken ein tolles Café und einen ganz anders gestalteten Bereich des Parks. Entlang der Ringstraße 'Schottenring' gelangen wir zum Stephansdom, gehen Rich­tung Staatsoper, vorbei am Kunstmuseum Secession (Klimtausstellung) – hier gegenüber machen wir wegen der guten Aussicht später eine Kaffeepause. Aber jetzt weiter zum Naschmarkt. Wir essen bei Li's sehr lecker zu mittag. Ganz am Ende schließt sich samstags ein Flohmarkt an, der im vorderen Bereich auch durchaus sehenswert ist. Auf dem Weg zurück Richtung Zentrum bestaunen wir die Karlskirche. Entlang der Ringstraße vorbei an prächtigen alten Gebäuden gelangen wir in den Stadtgarten, vorbei am Kurkonzerthaus. Ein Seitenarm des Kanals, sehr schön angelegt auf beiden Seiten führt uns an einen kleinen See. Am Donaukanal angekommen genießen wir auf dem Badeschiff völlig gechillt einen Aperol Spritz (günstig war er auch noch!). Gegenüber sehe ich ein Haus mit sehr vielen Fenstern. Auf drei Fenstern stehen die Worte: ALLES WIRD GUT. Schöne Aussichten, gutes Omen!

5. Reisetag  |  Wien  |  Heimreise

Unser Hochzeitstag. Es ist Mitte September, das Wetter ist wieder wun­derschön, darum wieder der Fußweg stadteinwärts durch den Augarten. Am Stephansdom suchen wir uns eine weiße Kutsche aus und machen eine 40 minütige Rundfahrt durch den Altstadtbereich. Vorbei an der Brückenuhr und Monumenten, durch Gassen mit bedeutenden Häusern, durch das Tor in den Innenhof der Hofreitschule und wieder zurück. Das Parlamentsgebäude wird zur­zeit restauriert, aber was man sehen kann ist wunderschön! Unser nächstes Ziel ist das prächtige Rathaus. Zirkus Roncalli gastierte auf dem Rathausplatz und hat eine Zeltstadt mit viel Budenzauber errichtet. Unweit davon liegt der Rosengarten mit 400 verschiedenen Rosenstökcken, deren 2. Blüte wir genießen durften. Im Palmenhaus verweilen wir bei Apfelstrudel, Mohnkuchen, 'Braunem' und 'Verlängertem', wie die Kaffeespezialitäten hier heißen. Nebenan lädt das Schmetterlingshaus ein. Unser Weg führt uns durch das Museums­quartier. Auch hier spüren wir wieder eine absolut entspannte Atmo­sphäre. Ein interessanter Ort zum Erleben und Verweilen. Die Option am Abend einen Drink im „57 Restaurant & Lounge“ im DC Tower (höchstes Gebäude von Österreich) zu genießen, muss wegen der bevorstehenden langen, weiten Heimreise auf nächstes Mal ver­schoben werden.

 

Transportmittel 

Wir sind mit dem PKW angereist. So konnten wir, ganz nach Bedarf, Pausen einlegen. Zum Beispiel ein Picknick am Mondsee. Parken in Wien ist im Parkhaus teuer und öffentlich etwas umständlich und nur eingeschränkt möglich. Gott-sei-Dank war gegenüber unserer Ferienwohnung ein öffentlicher Parkplatz wo man für 5 € ein 24-Stunden-Ticket lösen kann.

 

Verfasser der Reiseroute: Helga 

Ich mache jedes Jahr mehrere Reisen und Städtetrips in Europa. Meistens zusammen mit meinem Mann. Wir interessieren uns für Kultur, nette Bekanntschaften und gutes Essen. Unsere Kinder sind erwachsen, so dass wir zeitlich sehr flexibel sind.

 


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