Reise in den Südwesten der USA

Es war schon immer ein Traum von mir einmal in die USA zu reisen. Vor einigen Jahren ist dieser Traum wahr geworden und mein Mann und ich sind zusammen mit einem befreundeten Paar 4 Wochen auf Wohnmobil Tour im Südwesten der USA unterwegs gewesen. Für mich waren die großen Nationalparks sehr Besonders, aber auch San Francisco werde ich nie wieder vergessen. Hier jagt wirklich ein Highlight das andere. Unsere Reise wird als sogenannte Ersttäter-Tour betitelt, da viele typische Sehenswürdigkeiten beinhaltet sind. Ich kann sie aber nur empfehlen und sie ist auch für jeden geeignet. Egal ob Pärchen, Freundesclique oder Familie – hier ist für jeden etwas dabei und geboten. Naturliebhaber kommen natürlich besonders auf ihre Kosten und für Fotografen bietet sich eine schier endlose Motivvielfalt.

Eine Reiseroute für einen Roadtrip durch die USA in 4 Wochen von Jessica Dehn


1.-4. Reisetag  |  Las Vegas  |  Hotel Harrah´s Las Vegas direkt am Strip

Die ersten Tage verbrachten wir in Las Vegas und entdeckten die typischen Touristenspots. Wir besuchten die unterschiedlichsten Hotels und z.B. die Bellagio Fountains (Springbrunnen-Show), die Grand Canal Shoppes im Hotel Venetian, das Hotel Luxor und noch viele andere. Ein Besuch beim Welcome to Fabulous Las Vegas Sign durfte natürlich nicht fehlen. Mit dem Bus fuhren wir zudem etwas außerhalb in den alten Teil Las Vegas und besuchten die Fremont Street Experience. Für mich ein tolles Highlight. Unser Hotel war zwar schon etwas älter, es gibt aber einen neu renovierten Teil, in dem auch wir übernachtet haben. Es liegt zudem direkt am Strip und alle Sehenswürdigkeiten sind super zu erreichen.

5. Reisetag  |  Hoover Dam, Willow Beach  |  Willow Beach Harbor, Campground

Nach Übernahme unseres Wohnmobils fuhren wir zunächst zum Hoover Dam. Ein erstaunliches Bauwerk. Es können Besichtigungstouren gebucht werden. Wir hingegen begnügten uns mit den Außenansichten. Weiter ging es zu unserem ersten Campground, der wunderschön gelegen war. Die Anfahrt war etwas länger, aber was sind schon Distanzen in Amerika.

6. Reisetag  |  Historic Route 66, Kingman, Seligman, Williams  |  Williams Grand Canyon Railway RV Park 

Am nächsten Tagen befuhren wir ein Stück der historischen Route 66. Von Kingman ging es dabei nach Seligman. Die Strecke selber ist nicht wirklich spektakulär, aber die Orte sind touristisch nett aufbereitet und so boten der Hackberry General Store auf dieser Strecke und der Ort Seligman selber tolle Fotomotive.

7. Reisetag  |  Grand Canyon  |  Grand Canyon Mather Campground

Früh am nächsten Morgen ging es Richtung Grand Canyon. Wir richteten uns auf dem Campground ein und fuhren mit den zur Verfügung stehenden Shuttlebussen an den Rim. Vom Besucherzentrum führt der sogenannte Rim Trail in westlicher Richtung immer entlang der Kante und wir erwanderten diese im Laufe des Tages. Die Shuttlebusse fahren die unterschiedlichen Aussichtspunkte an. Am nächsten Morgen erlebten wir den Sonnenaufgang am Mather Point - nicht allein sondern mit hunderten anderen Fotografen. Nach Osten fuhren wir im Anschluss wieder aus dem Park hinaus. Ein Zwischenstopp beim Watchtower am Desert View Point durfte nicht fehlen.

8. Reisetag  |  Monument Valley  |  Monument Valley The View Campground

Die Route führte uns weiter ins Monument Valley. Diesen "Abstecher" wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Landschaft ist einfach einzigartig und ist für mich ein Inbegriff vom Wilden Westen. Eine geführte Jeeptour war mein persönliches Highlight. Aber auch mit dem eigenen PKW kann ein Rundkurs abgefahren werden. Allerdings machen Sand und Staub den Autos wohl häufiger zu schaffen. Am nächsten Morgen unternahmen wir noch eine Wanderung auf dem sogenannten Wildcat Trail bevor es weiter ging.

9. Reisetag  |  Page, Antelope Canyons, Horseshoe Bend, Glen Canyon Dam  |  Page Lake Powell Campground

Vom Monument Valley ging es zunächst die gleiche Strecke zurück bis wir nach Page weiterfuhren. Hier befinden sich einige der bekanntesten Fotospots. Der Upper und der Lower Antelope Canyon sind zwar mittlerweile derart überlaufen aber dennoch ist es ein Erlebnis einmal durch die Slot Canyons hindurchzuwandern. Auch der Viewpoint am Horseshoe Bend darf auf keiner Fotoliste fehlen. Über den Glen Canyon Dam ging es für uns dann weiter.

10.-12. Reisetag  |  Bryce Canyon  |  Bryce Canyon Ruby´s Inn Campground and RV Park

Auf dem Weg von Page verschlechterte sich das Wetter und so kamen wir bei Schneeregen im Bryce Canyon an. Nichts desto trotz unternahmen wir einige Wanderungen, die wunderschön waren und die Einzigartigkeit der sogenannten Hoodoos vermittelten. Es fahren wiederum Shuttle Busse zu den einzelnen View Points.

13.-15. Reisetag  |  Red Canyon, Zion NP  |  Zion NP Watchman Campground

Zunächst auf gleicher Strecke zurück machten wir einen Stopp beim Red Canyon. Dieser ist dem Bryce Canyon etwas vorgelagert, aber absolut sehenswert. Auf einem kleinen Rundweg erkundeten wir einen Teil des Gebietes bevor wir weiter auf dem Scenic Way hinunter in den Zion Nationalpark fuhren. Allein die Strecke war schon äußerst sehenswert. Auch im Zion fährt eine Buslinie zu den unterschiedlichsten Spots. Wir unternahmen in den nächsten Tagen einige aussichtsreiche und tolle Wanderungen in diesem Nationalpark.

16. Reisetag  |  Valley of Fire  |  Valley of Fire Atlatl Rock Campground

Vom Zion NP ging es für uns zurück Richtung Süden und Las Vegas. Wir wollten das Valley of Fire besuchen. Für mich war dieser kleine State Park eines der Highlights auf unserer Reise. Die Scenic Road ist einfach nur genial (Titelbild) und wir unternahmen viele kleine Wanderungen. Der Campground inmitten von Steinen in der Wüste ist traumhaft schön gelegen.

17. Reisetag  |  Death Valley  |  Death Valley, Stovepipe Wells Campground

Weiter ging es Richtung Death Valley. Da wir noch vor der großen Hitze in diesem Teil unterwegs waren gab es für uns kaum Beschränkungen und wir konnten mit dem RV in den Park fahren. Allerdings sind nicht alle Viewpoints mit einem großen Wohnmobil erreichbar. Wir begnügten uns also mit den möglichen und besuchten unter anderem Zabriskie Point, Badwater und die Mesquite Flat Sand Dunes.

18. Reisetag  |  Lone Pine, Bishop, June Lake  |  June Lake Campground

Über eine Paßstraße fuhren wir aus der Wüste hinaus Richtung Berge, der Sierra Nevada. Unterwegs hielten wir in Lone Pine und Bishop bevor wir uns zum entlegenen June Lake machten, wo wir übernachteten.

19.-21. Reisetag  |  Bodie, Yosemite NP  |  Yosemite NP Upper Pines Campground

Am nächsten Tag fuhren wir zunächst am Mono Lake vorbei und weiter Richtung Geisterstadt Bodie. Der Weg dorthin ist etwas mühsam und die Straße ist ein langes Stück unbefestigt. Es lohnt sich aber und es boten sich uns tolle Fotomotive bevor wir wieder zurück fuhren und es über den Tioga Paß in den Yosemite Nationalpark ging. Hier lag noch Schnee und auch das Wetter war nicht so besonders. Dennoch machten wir viele Fotostopps und unternahmen vom Campground aus einige Wanderungen.

22.-24. Reisetag  |  Sonoma Valley, Santa Rosa  |  Sonoma Valley Santa Rosa Springlake Regional Park Camping

Uns zog es wieder in wärmere Gefilde und so beschlossen wir Richtung Küste zu fahren. Wir besuchten das Weinanbaugebiet Sonoma Valley und legten einen Stopp in der Nähe von Santa Rosa ein. Unter anderem besuchten wir das Charles M. Schulz Museum und ließen uns in die Geschichte der Peanuts entführen.

25. Reisetag  |  Golden Gate Bridge, San Leandro  |  San Leandro Anthony Chabot Regional Park Campground

Wir fuhren weiter Richtung Süden und endlich lag sie vor uns - die Golden Gate Bridge. Es war ein Traum einmal über die wohl berühmteste Brücke der Welt zu fahren. Für eine letzte Nacht ging es mit dem RV zu einem recht abgelegenen Campground in den Bergen. Nicht die beste Wahl wenn man etwas erleben möchte, dafür hatten wir einen entspannten Tag. Wir hatten diese Gegend allerdings gewählt, da wir am nächsten Tag unser Wohnmobil dort wieder abgeben mussten.

26.-28. Reisetag  |  Monterey, Point Lobos State Reserve, Big Sur, Carmel-by-the--Sea  |  Best Western Plus Monterey Inn

Am Flughafen von Oakland übernahmen wir dann für die nächsten Tage einen Mietwagen. Mit diesem ging es zunächst nach Monterey. Von dort unternahmen wir Tagesausflüge entlang der Pazifikküste und besuchten die unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten. Wir genossen diese Zeit bevor es zum Abschluss noch einmal in die große Stadt gehen sollte.

29.-32. Reisetag  |  San Francisco  |  Hotel Carlton, San Francisco

Den Mietwagen konnten wir direkt in der Stadt abgeben und begaben uns im Anschluss mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu unserem Hotel. Es ist zentral gelegen und wir konnten alle Sehenswürdigkeiten schnell und einfach erreichen. Fisherman´s Wharf mit dem Pier 39 und den dort lebenden Seelöwen stand genauso auf unserer Liste wie der Coit Tower, China Town oder die Lombard Street. Aber auch eine Fahrt mit dem Cable Car dufte nicht fehlen. Die Tage in dieser quirligen Stadt waren einfach genial und bildeten einen schönen Abschluss unserer Reise.

33. Reisetag  |  München  |  wieder zu Hause

Irgendwann ist der schönste Urlaub zu Ende und es ging mit einem Direktflug wieder von San Francisco zurück nach München. Die 4 Wochen vergingen wie im Fluge und es war eine der schönsten Zeiten in meinem Leben.

Transportmittel 

Von München ging es zunächst mit dem Flieger über Toronto (Canada) weiter nach Las Vegas. Die Einreise haben wir bereits bei unserem Zwischenstopp erledigt. Allerdings sollte hier genügend Zeit eingeplant werden. Wir hatten ca. 2 Stunden Zeit zum Umsteigen und das war recht knapp. In Las Vegas übernahmen wir nach ein paar Tagen in der Stadt ein Wohnmobil. Zu beachten ist, dass es nicht möglich ist am Anreisetag ein Wohnmobil zu übernehmen. Nach 3 Wochen Fahrt durch die Nationalparks gaben wir das Wohnmobil in der Nähe von San Francisco wieder ab und mieteten uns für die restlichen Tage einen Mietwagen mit dem wir noch ein Stück den Highway 1 in südlicher Richtung fuhren. Zurück ging es von San Francisco mit dem Flieger direkt nach München.

Weitere Bilder & Infos

Hier findet ihr den ausführlichen Reisebericht zu dieser Reise von Jessica Dehn Fotografie.

Verfasser der Reiseroute: Jessica Dehn Fotografie 

Mein Name ist Jessica und ich wohne im wunderschönen Chiemgau. Hier habe ich meine Liebe zur Fotografie entdeckt und der Chiemsee und sein Umland sind meine liebsten Fotomotive. Aber auch auf Reisen ist meine Kamera immer dabei. Daraus ist die Idee entstanden auch einen Reiseblog zu veröffentlichen. Ich liebe es in der Natur unterwegs zu sein, wandere sehr gerne und fahre mit dem Rad.

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