Eine Rundreise durch Georgien

Georgien ist ein Land, das jedem gefällt. Egal ob als Backpacker, Wanderer oder als Familien-Urlauber. Du wirst garantiert auf deine Kosten kommen. Da Georgien ein sehr kleines Reiseland ist – gerade mal so groß wie Bayern – reicht es, wenn Du zehn bis vierzehn Tage Zeit mitbringst. In dieser Zeitspanne kannst Du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkunden. Unsere Route soll dir als Orientierung dienen, Du musst sie aber gegebenenfalls an die vorherrschenden Wetterbedingungen anpassen. Georgien ist zwar fast ganzjährig zu bereisen, im Winter sind einige Straßen aber nicht mehr passierbar. Dann musst Du dich auf die Städte und das Meer beschränken. Silvester in Tiflis soll übrigens etwas ganz besonderes sein – nur so am Rande!
Wer zum Wandern nach Georgien kommt, der sollte sich einen der wärmeren Monate aussuchen. Die Wandersaison reicht aber noch bis spät in den Herbst hinein. Wir haben Georgien Ende Oktober besucht und hatten noch wunderbares Wanderwetter.
Anmerkung: Unser Zeitplanung war leider etwas straff. Wer mehr Zeit dabei hat, der sollte die Aufenthaltsdauer hier und da etwas verlängern. Luft nach oben gibt es, unsere Meinung nach, in Swanetien und Stepanzminda sowie in Tiflis.

Durch Georgien reisen in 2 Wochen von Secluded Time | Julia & Felix


1. Reisetag  |  Kutaissi  |  Bed & Breakfast Hotel Globus

Am Flughafen sind wir um 2 Uhr morgens angekommen. Nach einer unbequemen Nacht auf den Bänken des Flughafen von Kutaissi haben wir uns auf den Weg ins Zentrum gemacht. Dort haben wir uns unsere erste Unterkunft gesucht und anschließend noch ein paar Stunden geschlafen. Fit und erholt haben wir den Rest des Tages genutzt, um Kutaissi zu erkunden. Diese Stadt hat es wirklich in sich. Da gibt es einiges zu sehen. Begonnen bei der großen Kathedrale auf dem Berg über der Stadt, bis hin zu dem berühmten Pferdebrunnen am Hauptplatz.

2. Reisetag  |  Quellen von Amaghleba  |  Hotel Oscar in Batumi

Am frühen Morgen fuhr uns unser Unterkunftsvermieter wieder zum Flughafen, wo wir unseren Mietwagen in Empfang nahmen. Mit dem Auto haben wir uns direkt auf den Weg Richtung Küste gemacht. Nicht ohne einige Zwischenstopps einzulegen. Das Hinterland von Kutaissi ist noch völlig belassen und die Touristenanzahl vor Ort hält sich stark in Grenzen. Auf einem Bild im Internet hatten wir eine verlassene Quelle irgendwo im Nirgendwo entdeckt. Die Suche danach gestaltete sich allerdings keinesfalls einfach. Am Ende brauchte es die Hilfe der Polizei, um diesen magischen Ort zu finden. Nach einem relaxenden Bad in den Schwefelquellen machten wir uns nach Batumi auf.

3. Reisetag  |  Batumi  |  Hotel Oscar in Batumi

Manch einer vergleicht Batumi mit Dubai. Soweit würden wir aber keineswegs gehen. Nun gut, Batumi hat das eine oder andere äußerst hohe Hochhaus im Angebot, aber mit den beeindruckenden Wolkenkratzern von Dubai kann die Stadt am Schwarzen Meer im Leben nicht mithalten. Überhaupt hat Batumi unseren Geschmack nicht so wirklich getroffen. Die Stadt wirkt größtenteils heruntergekommen und die wenigen Highlights, die es zu sehen gibt, konnten uns nicht mitreißen. Die schönste Erinnerung haben wir an die Felsenstadt Petra, die etwas außerhalb von Batumi liegt.

4. Reisetag  |  Hinterland von Batumi  |  Hotel Oscar in Batumi

Was wir an der Stadt Batumi vermisst haben, haben wir im Hinterland von Batumi gefunden. Einzigartige Sehenswürdigkeiten und Orte, die uns überzeugten. Batumis Hinterland ist von reißenden Flüssen, Wasserfällen und den einzigartigen Bogenbrücken gekennzeichnet. Der Tourismus vor Ort hält sich angenehm in Grenzen.

5. Reisetag  |  Swanetien - Fahrt nach Mestia  |  Bed & Breakfast

An Tag fünf haben wir die Schwarzmeerküste verlassen, um in die Bergwelt Swanetiens aufzubrechen. Die Strecke nach Mestia hat fast den kompletten Tag verbraucht und wir konnten nur wenige Zwischenstops einlegen, da wir vor Einbruch der Dunkelheit in Mestia ankommen wollten. Das ist bei der Verkehrssituation auch definitiv sicherer. Ein unvergessliches Erlebnis verbinden wir allerdings mit der Fahrt nach Mestia: Wir haben einen Bären getroffen!

6. Reisetag  |  Uschguli  |  Bed & Breakfast Globus in Kutaissi

Von Mestia aus machten wir uns auf den Weg nach Uschguli. Uschguli ist die höchstgelegene dauerhaft bewohnte Wohnsiedlung in ganz Europa. Das Dorf ist für seine einzigartigen Wehrtürme bekannt und ein beliebtes Ziel aller Georgien-Reisender. Mit unserem Auto war es uns nur möglich einen Teil der Strecke zu befahren. Ab Cala mussten wir per Anhalter bei einem 4WD-Fahrer unterkommen. Aus Zeitgründen sind wir direkt nach unserem Besuch in Uschguli zurück nach Kutaissi gefahren, um in den folgenden Tagen in den Osten des Landes aufbrechen zu können.

7. Reisetag  |  Über Gori nach Stepanzminda  |  Hostel

Gori ist eine wunderschöne kleine Stadt, die wir auf dem Weg nach Stepanzminda besucht haben. Einen Abstecher nach Gori, wollen wir dir unbedingt ans Herz legen! Gori ist noch nicht so bekannt, bietet aber trotzdem viele interessante Sehenswürdigkeiten. Anschließend ging es über die Heeresstraße hoch hinauf über einen Pass von mehr als 2000 Metern bis nach Stepanzminda.

8. Reisetag  |  Gergetier Kirche & Sighnaghi  |  Private Unterkunft

Früh am Morgen standen wir auf, um der weltbekannten Dreifaltigkeitskirche, der Gergetier Kirche, die Ehre zu erweisen. Diese besondere Kirche liegt hoch in den Bergen über Stepanzminda. Am besten wanderst du hinauf. Es ist aber auch möglich die Kirche mit dem Auto zu erreichen. Nach dem Besuch bei der Kirche machten wir uns entspannt an die Fahrt nach Sighnaghi. Auf dem Weg gab es wieder mehrere Stopps: Wir hielten an bezaubernden Hängebrücken, und der Burg von Ananuri. Am Nachmittag erkundeten wir die "Stadt der Liebe", auch genannt Sighnaghi. Sighnaghi ist übrigens auch für seinen guten Wein bekannt.

9. Reisetag  |  Tiflis  |  Private Unterkunft

Den letzten Tag unserer Georgienreise verbrachten wir in der Hauptstadt Tiflis. Kaum hatten wir die Altstadt betreten, wünschten wir uns wir könnten hier für eine Endlosigkeit verweilen. Tiflis versprüht eine unglaubliche Atmosphäre. Man fühlt sich sofort wie zuhause! Die Innenstadt kannst Du gut zu Fuß erkunden. Zu einigen außerhalb gelegenen Sehenswürdigkeiten kommst Du allerdings nur per Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

10. Reisetag  |  Kutaissi  |  Bed & Breakfast Globus

Direkt nach dem Frühstück ging es für uns zum Flughafen. Nach der Abgabe unseres Mietwagens hieß es: Tschüss, Georgien! Auf bald!

Transportmittel 

Wir sind in Georgien mit dem Flugzeug angekommen. Von einigen deutschen Flughäfen gibt es eine günstige Direktverbindung mit WizzAir zum georgischen Kutaissi. In Georgien selbst waren wir vor allem mit dem Mietwagen unterwegs. Nur die Strecke zum höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Dorf Europas hat unser Mietwagen nicht gepackt. Dafür ist ein Auto mit Allradantrieb nötig. Allen, die es sich leisten können, empfehlen wir in Georgien von Anfang an einen 4WD zu mieten, damit kannst Du dann auch die abgelegensten Regionen erkunden.

Weitere Bilder & Infos

Hier findet ihr den ausführlichen Reisebericht zu dieser Reise von Secluded Time | Julia & Felix.

Verfasser der Reiseroute: Secluded Time | Julia & Felix 

Wir sind Julia & Felix und haben den Reiseblog Secluded Time gegründet. Uns geht es vor allem darum dir so authentische Reiseinformation wie nur möglich zu liefern. Was die Reiseart angeht sind wir sehr vielfältig unterwegs, stehen aber am meisten auf entspannte Roadtrips oder Backpacking-Touren.

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